Bettenauer Weier, Oberuzwil, St.Gallen

 



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Bitte keinen Landschaden anrichten ...

Eintrag vom 7. August 2011
Dreckschuhe in aufgeweichtem Wanderweg

«Das liebe Vieh», möchte man jammern, angesichts solcher Wanderwege. Doch das liebe Vieh kann nichts dafür, schon eher die lieben Besitzer. Doch diese sind halt oft gedankenlos oder rücksichtslos oder beides. Sonst würden sie nämlich dort, wo der offizielle Wanderweg die Viehweide kreuzt anders hagen. Die Hagpfähle etwas wanderfreundlicher einzuschlagen, bräuchte nur ein wenig guten Willen, sonst nichts. Völlig skurril wird es dann, wenn ich beim Wandern auf die kleinen gelben Täfelchen mit der Aufschrift stosse: "Weg nicht verlassen, Landschaden vermeiden"! Übrigens, das Bild wurde beim Abstieg vom Gonzen etwas unterhalb des Berggasthauses Gonzen aufgenommen.


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Der verlorene Hinkelstein auf der Seebenalp

Eintrag vom 17. Juli 2011

Kurz vor dem Hotel Seebenalp am Flumserberg fällt in der Wiese ein aufrechtstehender, gut ein Meter hoher Stein auf. Aha! Eine Alutafel klärt auf. Aber ein Hinkelstein verliert man nicht, so blöd kann nicht einmal Obelix sein. Dem getreuen Begleiter von Asterix müssen beim Aufstieg von Murg auf die Seebenalp die Zaubertrankkräfte geschwunden sein. Der Hinkelstein ist ihm schlicht zu schwer geworden ist und wütend hat er ihn in den moorweichen Boden gerammt .

Es ist eine amüsante Vorstellung, dass Asterix und Obelix auf der Seebenalp vorbeigekommen sind. Vielleicht haben sie im Grosssee noch ein Bad genommen, bevor sie hinkelsteinbefreit Richtung Rom weitergezogen sind. Der Seebenalp-Hinkelstein ist ein Stein aus dem roten Verrucano, der am Flumserberg häufig anzutreffen ist. Das schieferähnliche Quarzkonglomerat erodiert leicht. So müsste der Hinkelstein anno 800 v. Chr. mindestens haushoch gewesen sein. Was wiederum die These von den geschwundenen Zaubertrankkräften stützen würde!


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Achtung rasende Kinder!

Eintrag vom 14. Juli 2011
Rasende Kinder

Ein originelles Verkehrsschild, gesehen in Maugwil auf der Wanderung Wil - Wiler Turm - Bronschhofen - Wil. Ist ja eigentlich wahr: Wenn die Kinder nicht immer so rasen würden, so könnten sie besser auf die Autos achten und es gäbe keine Raserunfälle mehr. Aber selbst die Freizeit des modernen Kindes ist durchgetaktet. Nach der Schule, den Hausaufgaben, der Klavierstunde, dem Training im FC und der Balettstunde bleibt nur noch wenig Zeit zum Spielen und das verleitet natürlich zum Rasen. Wer so aufwächst, muss im Erwachsenenalter schleunigst entschleunigen und kommt so zum Wandern und hat plötzlich Musse über das Rasende in der Welt zu sinnieren.

 
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